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7.3.06
Steve Jobs plant Apple-Läden für Deutschland
Von den weltweit mehr als 130 Apple-Läden, sind die meisten in den USA beheimatet, die einzigen 4 Geschäfte von Apple in Europa sind bisher in Grossbritannien angesiedelt. Der smarte Steve Jobs, bekanntermaßen ein Fuchs in Sachen Erkennung von Trends, will offensichtlich den momentanen Image-Boom seines Unternehmens für die Ansiedlung physikalischer Läden "mitnehmen". IPod und ITunes, sowie die Word-To-Mouth im Internet, haben Jobs in den letzten 1,5 Jahren einen ungeahnten Rückenwind verschaft und so möchte Apple von aktuellen Trend Viral Webmarketing profitieren, indem es im Klassischen Ladenschäft Fuss fasst.
Läden sollen in Paris, Rom und auch München errichtet werden, in München wurde bereits die Apple Retail Germany GmbH gegründet. Laut Presseberichten, liegt die Zuständigkeit für die Auswahl geeigneter Standorte und entsprechender Objekte in Europa beim US-Amerikanischen Immobilienunternehmen Cushman & Wakefield,
Posted at 03:35 am by zapata
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1.3.06
Vodafone verschluckt sich in Deutschland
Die mit 170 Milliarden Euro sehr teure Mannesmann-Übernahme im Jahre 2000 und sinkende Margen im Mobilfunkbereich, zwingen Vodafone zu einer ausserordentlichen Wertberichtigung in Höhe von 41 Mrd. Euro. Das britische Unternehmen sieht sich insbesondere in Italien, Deutschland und Japan einem rabiaten Konkurrenz- und Preisdruck ausgesetzt, was logischerweise zu sinkenden Margen führt. Somit muss der mit ca. 29,2 Millionen Kunden in der BRD zweitgrösste Mobilfunkanbieter Vodafone für das laufende Geschäftsjahr 2006 und für 2007 seine Gewinnprognosen radikal nach unten korrigieren: von Zuwachsraten in Höhe von 8% (2004-2005), geht es auf 1.4 - 2% nach unten.
Das britische Unternehmen wird zunehmend mit Tarifen straff organisierter Billig-Discounter, wie die Angebote der beiden E-Plus Tochtergesellschaften Simyo oder Base konfrontiert, wobei sich die Hoffnungen Vodafones auf starke Wachstumsraten im Bereich mobiler Mehrwertdienste auch unsanft entzaubert wurden.
Posted at 04:34 am by zapata
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18.2.06
Hartmut Mehdorn peinlichster Berliner
Bahnchef Hartmut Mehdorn hat es zu einer weiteren, glorreichen Auszeichnung gebracht: die Leser der Berliner Morgenpost kürten den unter starkem öffentlichen Beschuss stehenden Ehrgeizling unangefochten zum Peinlichsten Berliner 2005. Damit wird der "kleine Diktator" Nachfolger der Möchtegern-B-Prominenz Desiree Nick und verschafft seiner PR-Abteilung viel Arbeit für die Zeit vor dem Börsengang. Hartmut Mehdorn war in letzterer Zeit wegen fragwürdiger Kommunikationspolitik und von der Öffentlichkeit missverstandener Ausrichtung in die Kritik geraten und fühlt sich zuweilen einer "Verfolgungskampagne" ausgesetzt. Das tut mir zwar Leid für Mehdorn, aber wer zwei Mal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er öffentlichkeitswirksam seinen horrenten Schuldenberg (20 Mrd. Euro) mit einer geschickten Änderung der Bilanzierungsform künstlich herunterrechnen will.
Posted at 09:27 am by zapata
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20.1.06
Werberdelirium - Jean-Remy von Matt
In einer irrtümlich (?) irrgeleiteten Mail, lässt der bekannte Agenturinhaber Jean-Remy von Matt seinen Frust über den Umgang der Blogger und Online-Medien mit der sinnlosen Kampagne Du-Bist-Deutschland aus. Dabei bereichnet der frustrierte Jean-Remy Weblogs als Klowände des Internets und beklagt den Tiefststand der Meinungsbildung. Die erstaunliche pseudo-intellektuelle Arroganz des Herrn von Matt gipfelt in der Frage, was jeden PC-Besitzer dazu berechtigt, seine Meinung abzusondern...:-)))) Derart faschistoide Aussagen und das Herumtrampeln auf das grundrecht zur freien meinungsäusserung kann man nur von Menschen erwarten, die es nicht mehr blicken. Jean-Remy, such mal bitte dringend einen Arzt (wahlweise Psychiater) auf !
Posted at 05:12 am by zapata
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1.1.06
Was und das Jahr 2006 bringt
Silvester ist jetzt passe, bei vielen ebnen die Kopfschmerzen der durchzechten Nacht erst ab. Man hat sich für das neue Jahr 2006 viel vorgenommen, ein Grossteil der edlen Vorsätze ist aber sicherlich demnächst schnell vergessen. 2005 war ein bewegtes Jahr für Deutschland, geprägt von politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit, die Menschen hierzulande machen sich zunehmend mit einem bisher unbekannten Gefühl vertraut: Zukunftsangst - Angst um den Arbeitsplatz, Angst um lukrative Aufträge, Angst um Renten- und Gesundheitssystem. Es gibt aber auch positive Aspekte, nach langer Wartezeit und Ärgernis über den Kundenumgang von Canon - der Konzern hatte bereits 2004 sein Top-DSLR-Modell EOS 1ds Mark 2 angekündigt, aber nur zögerlich geliefert - muss ich feststellen, dass sich die Lieferengpässe um die Mark 2 bessern, so dass sich demnächst mein Wunschtraum um den Kauf dieser tollen Kamera wohl erfüllen wird. Dieses nun schon über ein Jahr anhaltende Drama untermauert leider die kundenverahctende Einstellung der Unterhaltungselektronik-Konzerne gegenüber ihrem Ernährer, König Kunde. Hoffentlich lernen die irgendwann daraus.
Posted at 07:11 am by zapata
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