Vodafone verschluckt sich in Deutschland
Die mit 170 Milliarden Euro sehr teure Mannesmann-Übernahme im Jahre 2000 und sinkende Margen im Mobilfunkbereich, zwingen Vodafone zu einer ausserordentlichen Wertberichtigung in Höhe von 41 Mrd. Euro. Das britische Unternehmen sieht sich insbesondere in Italien, Deutschland und Japan einem rabiaten Konkurrenz- und Preisdruck ausgesetzt, was logischerweise zu sinkenden Margen führt.
Somit muss der mit ca. 29,2 Millionen Kunden in der BRD zweitgrösste Mobilfunkanbieter Vodafone für das laufende Geschäftsjahr 2006 und für 2007 seine Gewinnprognosen radikal nach unten korrigieren: von Zuwachsraten in Höhe von 8% (2004-2005), geht es auf 1.4 - 2% nach unten.
Das britische Unternehmen wird zunehmend mit Tarifen straff organisierter Billig-Discounter, wie die Angebote der beiden E-Plus Tochtergesellschaften Simyo oder Base konfrontiert, wobei sich die Hoffnungen Vodafones auf starke Wachstumsraten im Bereich mobiler Mehrwertdienste auch unsanft entzaubert wurden.
Posted at 04:34 am by zapata