Hartmut Mehdorn peinlichster Berliner
Bahnchef Hartmut Mehdorn hat es zu einer weiteren, glorreichen Auszeichnung gebracht: die Leser der Berliner Morgenpost kürten den unter starkem öffentlichen Beschuss stehenden Ehrgeizling unangefochten zum Peinlichsten Berliner 2005. Damit wird der "kleine Diktator" Nachfolger der Möchtegern-B-Prominenz Desiree Nick und verschafft seiner PR-Abteilung viel Arbeit für die Zeit vor dem Börsengang.
Hartmut Mehdorn war in letzterer Zeit wegen fragwürdiger Kommunikationspolitik und von der Öffentlichkeit missverstandener Ausrichtung in die Kritik geraten und fühlt sich zuweilen einer "Verfolgungskampagne" ausgesetzt.
Das tut mir zwar Leid für Mehdorn, aber wer zwei Mal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er öffentlichkeitswirksam seinen horrenten Schuldenberg (20 Mrd. Euro) mit einer geschickten Änderung der Bilanzierungsform künstlich herunterrechnen will.
Posted at 09:27 am by zapata